
In der Lebensmittelindustrie wird das mikrobiologische Risiko nicht anhand von Werbeversprechen gemessen – vielmehr wird die Anzahl der Keimbildungseinheiten pro Quadratzentimeter herangezogen. Wenn der Desinfektionsprozess fehlschlägt, handelt es sich um unzulässige Produkte, was wiederum zu Rückrufen führen kann. Hochintensive UVC-Beleuchtungssysteme beseitigen diese Unsicherheit durch eine präzise Keimtötungskraft. Keine Vermutungen mehr nötig.
Was wirklich wichtig ist: Wir verwenden Lampen mit Quecksilberdampflampen bei niedrigem Druck, die auf der Wellenlänge von 254 nm basieren und in einem ozonfreien Quarzkörper untergebracht sind. Dadurch entsteht eine stabile Keimtötungskraft – Tag für Tag. Die maximale Strahlungsintensität am Zielbereich liegt bei mindestens 120 mW/cm² – das reicht aus, um das DNA- und RNA-Material von Mikroben zu zerstören.
Der entscheidende Faktor: Stabilität. Wir halten die Abweichungen unter 2 % über 1.000 Stunden hinweg. Die Lebensdauer der Lampe beträgt bis zu 8.000 Stunden, bevor eine Abnahme der Leistung um 10 % eintritt. Der Reflektor besteht aus hochreinem Aluminium oder geschütztem Silber – ohne Dichroik-Effekte bei 254 nm. Dadurch wird die eingestrahlte Intensität maximiert und die Wärme bleibt im wassergekühlten Gehäuse, nicht auf dem Transportband.
Warum das für Produktionsstätten geeignet ist: Es werden kurze Einwirkzeiten benötigt, hohe Zuverlässigkeit sowie wiederholbare Ergebnisse bei der Desinfektion. Durch gezielte UVC-Strahlung können alle Bereiche wie Nahtstellen, Spalten und Kontaktflächen des Produkts erreicht werden – ohne Chemikalien. Bei einer eingestrahlten Dosis von mindestens 40 mJ/cm² wird eine 99,9-%ige Inaktivierung von Bakterien und häufig vorkommenden Schimmelpilzen erreicht. Das bedeutet schnellere Umstellungen und weniger mikrobielle Schwankungen.
Energieverbrauch: Der Energieverbrauch ist im Vergleich zu thermischen Desinfektionsmethoden gering. Da die Leistung der Lampe vorhersehbar bleibt, kann man einmal die Parameter festlegen und täglich mit Sicherheit arbeiten.
Praktische Aspekte: Die UVC-Intensität nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab – Schatten können die Wirkung ebenfalls beeinträchtigen. Die Anlage muss so montiert werden, dass das Strahlungsfeld den gesamten Zielbereich abdeckt. Linsen und Reflektoren müssen sauber gehalten werden – selbst eine dünne Ölschicht oder Staubschicht kann die Strahlungsintensität erheblich verringern.
Prüfung: Die Intensität sollte mit einem kalibrierten Radiometer an der Arbeitsfläche gemessen werden – nicht am Fenster der Lampe. Ja, 254 nm ist ozonfrei – doch eine direkte Exposition ist weiterhin unvermeidlich. Planen Sie daher entsprechende Schutzmaßnahmen vor der Inbetriebnahme der Anlage.